Ihre Abgeschiedenheit und so unberührte Natur machen Niue besonders attraktiv für Touristen. Vor allem das Innenland bietet auf engstem Raum ein vielfältiges Landschaftsbild. Die Insel ragt nur wenige Meter über den Meeresspiegel. Es gibt zwar kaum lange Sandstrände, doch legt diese Tatsache umso mehr den Fokus der Besucher auf die bildhafte Umgebung mit seinen vielen seltenen exotischen Tier- und Pflanzenarten.
Niue hat etwa knapp 1.500 Einwohner. Ihren Lebensunterhalt verdienen die Inselbewohner hauptsächlich durch Landwirtschaft, da die Insel touristisch noch wenig erschlossen ist. Die landwirtschaftliche Nutzung beschränkt sich durch die eher isolierte Lage auf die Eigenversorgung. Doch Besucher werden bei einer Besichtigung von Plantagen viele exotische Früchte entdecken, die man frischer kaum bekommen kann. So gibt es Kokospalmen, Bataten, Limonen, Bananen und Passionsfrüchte. Daneben besteht auch ein kleiner Sektor der Viehhaltung. Dieser Sektor spielt aber eine eher ergänzende Rolle in der Landwirtschaft. Industrie gibt es auf Niue keine.Die Zahl der Niuaner nimmt jedoch stetig ab, da viele der Inselbewohner nach Neuseeland emigrieren.
Besucher der Insel gelangen über Neuseeland nach Niue. Die Insel hat einen eigenen kleinen Flughafen. Für einen schnellen Überblick führt eine Straße rund um die Insel. Für Touristen empfiehlt sich daher unbedingt sich einen Mietwagen zu ordern.
Da die Insel kaum für den klassischen Badeurlaub geschaffen ist, sollte man sich in das Innere der Insel begeben und die abwechslungsreiche Flora und Fauna entdecken.
An dieser Stelle sind vor allem der seltene Palmendieb und der Kokosnusskrebs zu nennen. In der tropischen Vegetation lassen sich aber noch viele andere Land- und Luftlebewesen beobachten, die man an kaum einer anderen Stelle des Erdballs zu Gesicht bekommt. Der Tourismus hat noch nicht lange Tradition auf Niue, weswegen es erst sehr wenige Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Macht man auf Niue Urlaub wird man auf jeden Fall alle Zeit der Welt haben um wirklich jeden zugänglichen Winkel der Insel entdecken zu können.
Dies ist zwar etwas eingeschränkt durch die schroffen Klippen und scharfkantigen Felsen entlang des Küstenstreifens, doch sollte man jede Möglichkeit nutzen einen großen Eindruck der kleinen Insel mit nach Hause zu nehmen.